Auf Odins Spuren

Bei Ásbyrgi handelt es sich um den nördlichen Teil des Vatnajökull-Nationalpark, in dem auch der auch dem SciFi-Film Prometheus bekannten Wasserfall Dettifoss liegt. Da wir diesen aber schon von beiden Seiten kennen und das Zeitfenster mit dem guten Wetter nur kurz war, haben wir auf einen Besuch verzichtet. Im Herbst kommen wir aber sicher noch mal vorbei.

Neben dem Hauptcampingplatz in Ásbyrgi …
Campingplatz Ásbyrgi

gibt es noch einen wunderschönen Campingplatz in Vesturdalur, …
Campingplatz Vesturdalur

der leider nicht mit unserem Wohnwagen zu erreichen ist, denn die Straßen …
Schlechte Strasse (Dettifossvegur)

sind noch wirklich schlecht. Die neue Straße ist allerdings im Werden begriffen und wird wohl in den nächsten Jahren fertig.

Aber unser Auto ist diesen Strecken ja problemlos gewachsen, also fahren wir erst einmal nach Hólmartungur, wo wir nach einer kurzen Wanderung diesen Wasserfall im Verlauf der Jökulsá á Fjöllum vor uns haben, von dem wir glauben, dass es der Réttarfoss ist:
Réttafoss

Leider waren wieder viele kleine Fliegen unterwegs, aber dieses mal hatten wir unsere Mückenhüte aufgesetzt. Sieht blöd aus, aber funktioniert. Und wir wurden von anderen, die keine hatten, durchaus beneidet. Wir empfehlen dringend, sich vor einer Islandreise im Sommer so einen Hut zu beschaffen. Kostet nur wenige Euro und wenn man sie braucht, ist man glücklich, sie zu haben.
Mückenhut

So können wir den hübschen Weg genießen, an dem wir unter anderem auch oft das Gemeine Fettkraut antreffen, eine fleischfressende Pflanze:
Gemeines Fettkraut

Die Hauptattraktion in Vesturdalur sind die Hljóðaklettar, was übersetzt soviel wie Echofelsen heißt. Von Echo konnten wir allerdings nicht viel feststellen, wenn auch eine gute Akustik. Was aber einen wirklich begeistern kann sind die Basaltformationen.
Basalt Hljóðaklettar

Basaltformation Hljóðaklettar

Basaltformation Hljóðaklettar

Basaltformation Hljóðaklettar

Ásbyrgi selbst hat eine Hufeisenform, die aber so groß ist, dass man sie von unten nicht voll mit der Kamera einfangen kann. Hier ein Ausschnitt:
Ásbyrgi

Der Legende nach handelt es sich hier eine Hufabdruck von Sleipnir, Odins achtbeinigem Pferd. Hier kann man nett wandern und viele Pflanzen entdecken.

Odin auf Sleipnir (Runen- und Bildstein von Tjängvide G 110), Staatliches Historisches Museum, Stockholm

Am vorderen Teil des Hufeisens ist der kleine See Botnstjörn – sehr schön anzusehen und Ziel von Touristenbussen. Also eher morgens oder abends besuchen, dann hat man da seine Ruhe.
Botnstjörn

Auch der kurze Weg vom Parkplatz dorthin durch einen Wald ist schon sehr hübsch:
Wald beim Botnstjoern

Einfach alles sehr schön – wir müssen hier wohl im Verlauf unserer Reise noch einmal hinfahren.

3 Gedanken zu „Auf Odins Spuren“

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