Roter Sand und Wasser

Nachdem Tina mit ihrem Isländischkurs durch war hatten wir noch etwas Zeit totzuschlagen bis unser Auto in die Werkstatt musste. Wir sind dann erstmal nach Þingeyri umgezogen. So fast zwei Wochen auf dem gleichen Campingplatz reichen dann ja auch.

Der Campingplatz in Þingeyri liegt direkt am Strand.
Strand bei Þingeyri

Auch gleich nebenan ist das Schwimmbad des Ortes, von wo aus der Campingplatz auch betreut wird. Das Bad selbst ist ganz nett und man kann hier duschen wenn man auf dem Campingplatz übernachtet.

Von hier aus haben wir dann eine Tagestour unternommen um noch ein paar Lücken auf unserer Islandkarte zu füllen. Auf der 60 geht es Richtung Süden, jedenfalls so ungefähr. Die Straße überbrückt nicht so wahnsinnig viele Kilometer wenn man die Luftlinie betrachtet, bietet aber viele Aussichten auf die schöne Landschaft und viel Schotter.

Blick auf den Dýrafjörður
Blick auf den Dýrafjörður

Unterwegs

Ausblicke auf dem WegIn der Nähe von Brjánslækur trifft die 60 auf die Küste. Hier geht die Fähre nach Stykkishólmur auf der Halbinsel Snæfellsnes ab. Wir fahren die 62 weiter Richtung Patreksfjörður und biegen dann ab zum ersten Ziel des Tages: Rauðasandur (manche sagen auch Rauðisandur). Das heißt Roter Sand und der Strand hat auch einen deutlichen Rot-Stich. Das liegt daran, dass der Sand zum erheblichen Teil aus zermahlenen Muschelschalen besteht, die eine rosa / orange Tönung haben.
Rauðasandur

Auch wenn wir Pech haben und mit einem Bus voller Touristen ankommen – das ist so weitläufig das man schnell fast alleine in der Ecke ist die man sich aussucht.

Tina lässt es sich nicht nehmen und springt in die Fluten. Die Wassertemperatur schätzen wir später nach den Angaben umgebender Messstationen und unter Berücksichtigung, dass der Strand flach ist, auf 12 Grad. Etwas frisch, aber sie findet es toll.

Bad im Nordatlantik
Bad im Nordatlantik

Nachdem wir dann genug von Strand haben geht es erstmal nach Patreksfjörður. Hier hatten wir im letzten Urlaub schon mal einige nette Tage verbracht und wir bestellen bei der Tankstelle eine große Pommes. Das ist hier der echte Geizhalstipp – eine Portion reicht für zwei, kommt auch in zwei großen Plastikboxen und das für 750 Kr.

Gestärkt geht es nun zurück nach Þingeyri, aber nicht sofort. Es ist mittlerweile Abend und der Dynjandi, einer der schönsten Wasserfälle Islands, ist unser nächstes Ziel. Wir hätten hier schon auf der Hinfahrt halt machen können, doch abends scheint die Sonne auf den Wasserfall und taucht ihn in die schönsten Farben – Timing ist hier wichtig.

Wir steigen die ca. 100 Meter bis zum Hauptwasserfall auf und genießen eine Weile die Aussicht.
Dynjand

Mit der Sonne im Herzen und zufrieden mit der Welt geht es danach zurück nach Þingeyri.

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